Über uns

Wo Fastnacht Bürgerinitiative ist:
Die Geschichte der Närrischen Bürgerinitiative Bodenheim 1986 e.V.

Man­che Ver­ei­ne ent­ste­hen, weil Men­schen gemein­sam etwas Neu­es begin­nen möch­ten. Ande­re ent­ste­hen, weil etwas Wert­vol­les erhal­ten blei­ben soll. Die När­ri­sche Bür­ger­initia­ti­ve Boden­heim 1986 e.V., kurz NBi, gehört zu die­ser zwei­ten Kate­go­rie.

Unse­re Geschich­te begann im Jahr 1986 mit einem kla­ren Ziel: Der Boden­hei­mer Fast­nachts­um­zug und die Stra­ßen­fast­nacht soll­ten wei­ter­le­ben. Aus die­sem Wunsch her­aus grün­de­te sich die NBi zunächst als pri­va­te Initia­ti­ve. Was damals mit viel Idea­lis­mus, Tat­kraft und ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment begann, ist heu­te ein fes­ter Bestand­teil der Boden­hei­mer Fast­nacht und des kul­tu­rel­len Lebens unse­rer Gemein­de.

Von Anfang an war die NBi mehr als nur ein Fast­nachts­ver­ein. Sie war eine ech­te Bür­ger­initia­ti­ve, getra­gen von Men­schen, denen die Fast­nacht, das Mit­ein­an­der und die Tra­di­ti­on in Boden­heim am Her­zen lagen. Zu den prä­gen­den Kräf­ten der ers­ten Stun­de zähl­ten Brun­hil­de Haub und Peter Darm­stadt, unter­stützt von vie­len frei­wil­li­gen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern wie Anne Rie­bel, Mar­ga­re­te Schna­bel, Nor­bert Kun­ze und zahl­rei­chen wei­te­ren enga­gier­ten Men­schen.

Sie alle hat­ten ein gemein­sa­mes Anlie­gen: Die Boden­hei­mer Stra­ßen­fast­nacht soll­te nicht ver­schwin­den. Sie soll­te sicht­bar blei­ben, leben­dig blei­ben und den Men­schen im Ort wei­ter­hin Freu­de berei­ten.

Vom kleinen Anfang zur festen Größe

Der Anfang war beschei­den. Nach­dem die Orga­ni­sa­ti­on des Fast­nachts­um­zugs über­nom­men wor­den war, bestand der ers­te von der NBi ver­ant­wor­te­te Zug noch aus einer über­schau­ba­ren Zahl an Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern. Doch die Begeis­te­rung wuchs von Jahr zu Jahr.

Immer mehr Grup­pen, Ver­ei­ne, Fami­li­en, Kin­der, Jugend­li­che, Musik­zü­ge und Wagen­baue­rin­nen und Wagen­bau­er mach­ten mit. Aus einem klei­nen Zug ent­wi­ckel­te sich nach und nach ein när­ri­scher Lind­wurm, der heu­te regel­mä­ßig zahl­rei­che Zug­num­mern, vie­le Akti­ve und meh­re­re Tau­send Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er nach Boden­heim bringt.

Die­se Ent­wick­lung zeigt, was gemein­schaft­li­ches Enga­ge­ment bewir­ken kann. Aus dem Ein­satz weni­ger Men­schen wur­de eine Ver­an­stal­tung, die Jahr für Jahr den gan­zen Ort bewegt. Der Boden­hei­mer Fast­nachts­um­zug ist bis heu­te das Herz­stück der NBi und ein Höhe­punkt im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der unse­rer Gemein­de.

Der Fastnachtsumzug als Bühne für Bodenheim

Ein Fast­nachts­um­zug ist viel mehr als eine Rei­he von Wagen und Fuß­grup­pen. Er ist eine Büh­ne, auf der sich ein Ort selbst zeigt. Hier kom­men Krea­ti­vi­tät, Humor, Gemein­schafts­sinn und loka­le The­men zusam­men. Grup­pen grei­fen Ereig­nis­se auf, erzäh­len klei­ne Geschich­ten, neh­men Ent­wick­lun­gen aufs Korn, fei­ern Tra­di­tio­nen und zei­gen, was Boden­heim aus­macht.

Genau das prägt den Boden­hei­mer Fast­nachts­um­zug seit vie­len Jah­ren. Mit Motiv­wa­gen, Fuß­grup­pen, Musik, fan­ta­sie­vol­len Kos­tü­men, geschmück­ten Häu­sern und viel Lie­be zum Detail wird Boden­heim jedes Jahr für einen Tag zur gro­ßen när­ri­schen Büh­ne.

Hin­ter die­sem far­ben­fro­hen Bild steckt viel Arbeit. Ein Umzug die­ser Grö­ße braucht Pla­nung, Ver­ant­wor­tung und ver­läss­li­che Orga­ni­sa­ti­on. Zug­weg, Sicher­heits­auf­la­gen, Anmel­dun­gen, Wagen­ab­nah­men, Auf­stel­lung, Ver­kehrs­re­ge­lun­gen, Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Behör­den, Feu­er­wehr, Poli­zei, Ret­tungs­diens­ten, Teil­neh­men­den und Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­nern – all das gehört dazu, lan­ge bevor der ers­te Wagen los­rollt.

Dass der Fast­nachts­um­zug heu­te fest mit Boden­heim ver­bun­den ist, ver­dankt sich des­halb nicht nur der Freu­de am Fei­ern, son­dern auch dem gro­ßen ehren­amt­li­chen Ein­satz vie­ler Men­schen im Hin­ter­grund.

Unsere Kampagne beginnt mit dem Obendstreich

Die Boden­hei­mer Fast­nacht beginnt für uns nicht erst am Tag des Umzugs. Ein beson­de­rer Auf­takt ist der tra­di­tio­nel­le Boden­hei­mer Obend­streich, der am Sams­tag nach dem 11.11. statt­fin­det.

Gemein­sam mit unse­rem befreun­de­ten Ver­ein, der Boden­hei­mer Schop­pen­gar­de, zie­hen wir mit einem klei­nen när­ri­schen Rah­men­pro­gramm durch Boden­hei­mer Loka­li­tä­ten und stim­men auf die neue Kam­pa­gne ein. Dabei wer­den auch erst­mals die neu­en Zug­pla­kett­chen vor­ge­stellt und ange­bo­ten.

Die­se Pla­kett­chen sind mehr als nur ein schö­nes Erin­ne­rungs­stück. Sie sind ein sicht­ba­res Zei­chen der Unter­stüt­zung für den Boden­hei­mer Fast­nachts­um­zug. Mit ihrem Erwerb tra­gen Besu­che­rin­nen, Besu­cher, Freun­din­nen, Freun­de und Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer dazu bei, dass die Stra­ßen­fast­nacht in Boden­heim auch wei­ter­hin orga­ni­siert und finan­ziert wer­den kann.

Ehrenamt als Herzstück

Die NBi lebt vom Ehren­amt. Ohne die vie­len Men­schen, die ihre Zeit, Ideen, Kraft und Erfah­rung ein­brin­gen, wäre der Boden­hei­mer Fast­nachts­um­zug nicht mög­lich.

Oft sieht man am Umzugs­tag nur das Ergeb­nis: die Musik, die Wagen, die Grup­pen, die Kos­tü­me, die lachen­den Gesich­ter am Stra­ßen­rand. Doch hin­ter die­sem Tag ste­hen Wochen und Mona­te der Vor­be­rei­tung. Es wer­den Anmel­dun­gen bear­bei­tet, For­mu­la­re erstellt, Zug­num­mern ver­ge­ben, Auf­stel­lun­gen geplant, Stre­cken abge­stimmt, Sicher­heits­fra­gen geklärt, Pla­kett­chen orga­ni­siert, Kon­tak­te gepflegt und unzäh­li­ge klei­ne und gro­ße Auf­ga­ben erle­digt.

Dabei zeigt sich immer wie­der: Fast­nacht ist nicht nur Froh­sinn, son­dern auch Ver­ant­wor­tung. Wer einen Umzug orga­ni­siert, über­nimmt Ver­ant­wor­tung für Teil­neh­men­de, Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er, Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner und für das gute Mit­ein­an­der im Ort.

Genau die­se Ver­ant­wor­tung neh­men wir als NBi seit vie­len Jah­ren mit Freu­de und gro­ßem Ein­satz wahr.

Mehr als Fastnachtssamstag

Auch wenn der Boden­hei­mer Fast­nachts­um­zug unser Herz­stück ist, besteht unser Ver­eins­le­ben aus weit mehr als die­sem einen Tag.

Die NBi ist das gan­ze Jahr über aktiv. Zu unse­ren Ver­an­stal­tun­gen und Akti­vi­tä­ten gehö­ren unter ande­rem die belieb­te Wei­zen­bier­pro­be, unser Som­mer­fest, die Betei­li­gung am Niko­laus­markt, regel­mä­ßi­ge Stamm­ti­sche, Ver­eins­aus­flü­ge und wei­te­re gesel­li­ge Tref­fen.

Die Wei­zen­bier­pro­be hat sich seit ihrer Ein­füh­rung zu einer fes­ten Grö­ße im Ver­eins­jahr ent­wi­ckelt. Sie bringt Men­schen zusam­men, lädt zum Pro­bie­ren, Genie­ßen und Begeg­nen ein und zeigt, dass die NBi auch außer­halb der Kam­pa­gne für Gesel­lig­keit und Gemein­schaft steht.

Beim Som­mer­fest fei­ern Mit­glie­der, Fami­li­en, Freun­din­nen, Freun­de und Unter­stüt­zen­de mit­ein­an­der. Auf dem Niko­laus­markt ist die NBi mit ihrem Rei­be­ku­chen­stand und win­ter­li­cher Atmo­sphä­re prä­sent. Auch die­se Ver­an­stal­tun­gen gehö­ren zu unse­rem Selbst­ver­ständ­nis: Wir möch­ten nicht nur Fast­nacht orga­ni­sie­ren, son­dern Begeg­nun­gen schaf­fen.

Gemeinschaft, Toleranz und Miteinander

Was uns als Ver­ein beson­ders wich­tig ist, lässt sich mit drei Wor­ten beschrei­ben:
Gleich­heit, Tole­ranz und Mit­ein­an­der.

Die Fast­nacht lebt davon, dass Men­schen zusam­men­kom­men. Unter­schied­li­che Gene­ra­tio­nen, unter­schied­li­che Hin­ter­grün­de, unter­schied­li­che Lebens­we­ge. Unter der Nar­ren­kap­pe zählt vor allem die Freu­de am gemein­sa­men Fei­ern.

Wir möch­ten ein Ver­ein sein, in dem sich Men­schen will­kom­men füh­len. Bei uns soll nie­mand danach beur­teilt wer­den, woher er kommt, wie er aus­sieht, wor­an er glaubt, wen er liebt oder wel­che Mei­nung er hat. Ent­schei­dend ist das gemein­sa­me Tun, der respekt­vol­le Umgang mit­ein­an­der und die Bereit­schaft, Teil einer leben­di­gen Gemein­schaft zu sein.

Fast­nacht bedeu­tet für uns des­halb nicht nur Ver­klei­dung, Musik und Humor. Sie bedeu­tet auch Offen­heit. Sie gibt Men­schen die Mög­lich­keit, sich zu begeg­nen, gemein­sam zu lachen und für einen Moment Unter­schie­de klei­ner wer­den zu las­sen.

Unser Motto: Muss man nicht, aber kann man ja machen

Ein Satz beglei­tet uns als Ver­ein ganz beson­ders: „Muss man nicht, aber kann man ja machen.“

Die­ses Mot­to beschreibt unse­re Hal­tung zum Ehren­amt. Nie­mand soll sich gezwun­gen füh­len. Nie­mand muss alles kön­nen, alles wis­sen oder immer ver­füg­bar sein. Aber wer Lust hat, sich ein­zu­brin­gen, eine Idee umzu­set­zen, mit anzu­pa­cken oder ein­fach dabei zu sein, ist herz­lich will­kom­men.

Manch­mal ent­steht aus einem klei­nen „Ich hel­fe mal kurz“ eine lang­jäh­ri­ge Ver­bun­den­heit. Manch­mal reicht eine ein­zel­ne hel­fen­de Hand genau im rich­ti­gen Moment. Manch­mal bringt jemand eine Idee mit, aus der spä­ter eine Tra­di­ti­on wird.

So wächst Ver­eins­le­ben: nicht durch Druck, son­dern durch Freu­de, Offen­heit und die Mög­lich­keit, nach den eige­nen Kräf­ten mit­zu­ma­chen.

Familien, Kinder und die nächste Generation

Ein beson­de­res Anlie­gen ist uns die Betei­li­gung von Kin­dern, Jugend­li­chen und Fami­li­en. Die Boden­hei­mer Fast­nacht soll von Anfang an erleb­bar sein. Wenn Kin­der im Zug mit­lau­fen, wenn Kitas, Jugend­grup­pen und Fami­li­en­grup­pen krea­tiv wer­den, dann wird Fast­nacht nicht nur ange­schaut, son­dern gelebt.

Das ist wich­tig für die Zukunft des Brauch­tums. Wer als Kind erlebt, wie viel Freu­de es macht, Teil des Umzugs zu sein, trägt die­se Erin­ne­rung wei­ter. Aus klei­nen När­rin­nen und Nar­ren wer­den spä­ter viel­leicht Wagen­baue­rin­nen und Wagen­bau­er, Grup­pen­ver­ant­wort­li­che, Hel­fe­rin­nen und Hel­fer oder neue Mit­glie­der.

Die NBi möch­te dazu bei­tra­gen, dass die Boden­hei­mer Fast­nacht auch für kom­men­de Gene­ra­tio­nen leben­dig bleibt.

Der ganze Ort als närrische Bühne

Der Boden­hei­mer Fast­nachts­um­zug lebt von vie­len Betei­lig­ten. Nicht nur die Grup­pen im Zug gehö­ren dazu. Auch die Men­schen am Stra­ßen­rand, die geschmück­ten Häu­ser, die Musik, die Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner, die Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, die Sicher­heits­kräf­te und die vie­len stil­len Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer machen den beson­de­ren Cha­rak­ter die­ses Tages aus.

Wenn Boden­heim Fast­nacht fei­ert, wird der gan­ze Ort Teil des Gesche­hens. Stra­ßen wer­den zu Begeg­nungs­or­ten, Plät­ze zu Treff­punk­ten, Häu­ser­fas­sa­den zu Kulis­sen. Der Umzug ist dann nicht nur eine Ver­an­stal­tung, son­dern ein gemein­sa­mes Erleb­nis.

Gera­de dar­in liegt die Stär­ke der Stra­ßen­fast­nacht: Sie fin­det mit­ten im Ort statt. Sie gehört nicht einer ein­zel­nen Grup­pe, son­dern allen, die mit­ma­chen, zuschau­en, unter­stüt­zen und sich dar­an freu­en.

Tradition bewahren und weiterentwickeln

Seit 1986 hat sich vie­les ver­än­dert. Anfor­de­run­gen an Sicher­heit, Orga­ni­sa­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on sind gewach­sen. Die Zahl der Betei­lig­ten ist gestie­gen. Abläu­fe wur­den pro­fes­sio­nel­ler, Zug­we­ge ange­passt, neue For­ma­te ent­wi­ckelt und Ver­an­stal­tun­gen ergänzt.

Doch der Kern ist der­sel­be geblie­ben: Wir möch­ten die Boden­hei­mer Fast­nacht erhal­ten und wei­ter­ent­wi­ckeln.

Tra­di­ti­on bedeu­tet für uns nicht, alles immer gleich zu machen. Tra­di­ti­on bedeu­tet, den Ursprung zu ach­ten und gleich­zei­tig offen für Neu­es zu blei­ben. Des­halb schau­en wir nicht nur zurück, son­dern auch nach vor­ne. Wir wol­len bewah­ren, was Boden­heim geprägt hat, und zugleich Wege fin­den, damit Fast­nacht für mög­lichst vie­le Men­schen zugäng­lich und zeit­ge­mäß bleibt.

Dazu gehört auch, Bar­rie­ren abzu­bau­en, neue Ideen auf­zu­neh­men und die Gemein­schaft immer wie­der neu ein­zu­la­den.

40 Jahre NBi: Kinder, wie die Zeit vergeht

Im Jahr 2026 blickt die När­ri­sche Bür­ger­initia­ti­ve Boden­heim auf 40 Jah­re Ver­eins­ge­schich­te zurück. Vier Jahr­zehn­te vol­ler Umzü­ge, Kam­pa­gnen, Pla­kett­chen, Orden, Hel­fer­stun­den, Begeg­nun­gen, Her­aus­for­de­run­gen und unver­gess­li­cher Momen­te.

Das Jubi­lä­ums­mot­to bringt es auf den Punkt: „40 Jah­re im Kalen­der steht: Kin­der, wie die Zeit ver­geht!“

Die­ser Satz ist humor­voll, aber auch berüh­rend. Denn tat­säch­lich ist aus einer Initia­ti­ve zur Ret­tung des Fast­nachts­um­zugs ein Ver­ein gewor­den, der seit Jahr­zehn­ten das kul­tu­rel­le Leben in Boden­heim mit­prägt.

40 Jah­re NBi bedeu­ten 40 Jah­re Ein­satz für die Stra­ßen­fast­nacht. 40 Jah­re Ehren­amt. 40 Jah­re Gemein­schaft. 40 Jah­re när­ri­sche Lebens­freu­de.

Unser Wunsch: Ein Zuhause für das Ehrenamt

Ein Ver­ein, der über vie­le Jah­re Ver­an­stal­tun­gen orga­ni­siert, sam­melt nicht nur Erin­ne­run­gen, son­dern auch Mate­ri­al. Schil­der, Aus­stat­tung, Deko­ra­ti­on, Unter­la­gen, Tech­nik, Stän­de, Zube­hör und vie­les mehr müs­sen gela­gert, trans­por­tiert und gepflegt wer­den.

Des­halb beglei­tet uns seit Lan­gem der Wunsch nach einem eige­nen fes­ten Domi­zil, einem Ort, an dem Inven­tar und Equip­ment unter­ge­bracht wer­den kön­nen und der dem Ver­ein orga­ni­sa­to­risch vie­les erleich­tert.

Ein sol­ches Zuhau­se wäre mehr als ein Lager­raum. Es wäre ein sicht­ba­rer Ort für die Arbeit, die oft im Hin­ter­grund geschieht. Ein Ort für Vor­be­rei­tung, Begeg­nung und Ver­eins­le­ben.

Was uns antreibt

Die NBi ist aus dem Wunsch ent­stan­den, etwas zu bewah­ren. Heu­te treibt uns zusätz­lich der Wunsch an, die­ses Erbe leben­dig in die Zukunft zu tra­gen.

Wir orga­ni­sie­ren Fast­nacht, weil sie Men­schen ver­bin­det. Wir enga­gie­ren uns, weil Boden­heim uns am Her­zen liegt. Wir fei­ern, weil Froh­sinn, Humor und Gemein­schaft wich­ti­ge Bestand­tei­le eines leben­di­gen Ortes sind.

Unser Ver­ein lebt von Men­schen, die mit­den­ken, mit­hel­fen, mit­fei­ern und mit­ge­stal­ten. Von denen, die jedes Jahr dabei sind. Von denen, die ein­mal im Jahr anpa­cken. Von denen, die Pla­kett­chen kau­fen, Wagen bau­en, Kos­tü­me nähen, Musik machen, Kuchen backen, Rei­be­ku­chen ver­kau­fen, Kin­der beglei­ten, Stra­ßen sichern, Ideen ein­brin­gen oder ein­fach mit einem Lächeln am Stra­ßen­rand ste­hen.

All das zusam­men ist NBi.

Für Bodenheim. Für Fastnacht. Für das Miteinander.

Die När­ri­sche Bür­ger­initia­ti­ve Boden­heim 1986 e.V. ist heu­te ein fes­ter Teil der Boden­hei­mer Ver­eins­land­schaft. Aus einer Bür­ger­initia­ti­ve wur­de eine leben­di­ge Ver­eins­ge­mein­schaft. Aus einer Idee wur­de Tra­di­ti­on. Aus ehren­amt­li­chem Ein­satz wur­de ein Stück Hei­mat.

Unser Name ist dabei bis heu­te Pro­gramm: när­risch, bür­ger­nah und initia­tiv.

Wir freu­en uns über alle, die mit uns die Boden­hei­mer Fast­nacht fei­ern, unter­stüt­zen und wei­ter­tra­gen möch­ten als Mit­glied, als Hel­fe­rin oder Hel­fer, als Zug­teil­neh­men­de, als Besu­che­rin oder Besu­cher, als Freun­din oder Freund unse­res Ver­eins.

Denn eines gilt seit 1986 und auch in Zukunft:

Die Bodenheimer Fastnacht lebt vom Mitmachen.

Mission & Vision

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Mission

Zweck des Ver­eins ist die Erhal­tung und För­de­rung des rhei­ni­schen Volks­fes­tes – der Fast­nacht – und damit die Pfle­ge des Hei­mat­li­chen Volks­tums und der Gesel­lig­keit, des kar­ne­va­lis­ti­schen Tanz­sports sowie die För­de­rung der Hei­mat­pfle­ge, Hei­mat­kun­de und der Orts­ver­schö­ne­rung.

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Vision

Mit Men­schen fei­ern und fröh­lich sein. Zur Völ­ker­ver­stän­di­gung bei­tra­gen. Vor­ur­tei­le bekämp­fen. Muk­ker und Phi­lis­ter in Ihre Schran­ken wei­sen.